Anna Nicole Smith ist tot. Ein Tod, der plötzlich kam, aber keineswegs überraschend. Allenfalls so überraschend, wie das finale Vornüberkippen von Lolo Ferrari. Playboy, Ölgreis, Gerichtsverfahren I (Erbschaft), Fett, TrimSpa, Gerichtsverfahren II (Erbschaft), Geburt der Tochter, Sohn-Überdosis, Gerichtsverfahren III (Sorgerecht), Gerichtsverfahren IV (TrimSpa), Tod im Indianer-Casino.
Ob sie am Schluss wirklich noch klaren Kopfes an ihrem eigenen Leben teilgenommen hat, darf bezweifeln, wer sie 2004 im Interview mit Larry King (CNN) oder in ihrer Reality-Soap auf E! erlebt hat: Kichern, Stammeln, Fluchen, mehr Kichern und Herumgetorkel - so präsentierte sich das Ex-Playmate bereits über viele Monate. Mal schwerer, mal leichter an Kilos. Comediennes wie Margaret Cho oder Kathy Griffin hatten für die explodierte Monroe die besten Momente in ihren Stand-up-Programmen reserviert. Diesen Platz müssen nun der liebestolle Tom Cruise und Spritney füllen. Und Anna guckt ihnen von einer wabberweichen Wolke in der ewigen Playboy Mansion zu, während sie sich einen Windbeutel nach dem anderen reindrückt und mit Vodka aus der Literpulle nachspült. Cheers, Anna!
lookin' good. feelin' gorgeous. talkin' bitchy!
Donnerstag, 8. Februar 2007
goodbye, big sad rich girl
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