Jeden Morgen, während ich schlaftrunken zur S-Bahn taumle, passiere ich die Schlachterei meines Misstrauens. Und jeden Morgen sucht mein Blick im Vorbeigehen den kleinen Aufsteller auf dem Trottoir vor vor der Rollbratenbutze. Dort lockt die obere Hälfte der Bild-Zeitung, sozusagen als sneak preview. Wer könnte da widerstehen, wollte Originalitätshammer wie "Wir sind Angie" versäumen? Auch heute lohnte sich mein flüchtiges Kopf-über-die-Schulter-Werfen: "Hausputz gut gegen Krebs". Da war für die wackeren Tiefbaufachkräfte am Tresen, die sich ein Schlachterfrühstück (1/2 Mettbrötchen & 1 TassKaff) reinpfiffen, der Tag gerettet. Und ich hatte auch kein schlechtes Gewissen mehr, wg. des Chaos', dass ich meinem LAG daheim hinterlassen hatte. Unordnung und dreckiges Geschirr als Prävention. Ministerin Schmidt, übernehmen Sie!
Da man bei Springer seine Leser aber sacht durch den GANZEN Tag schaukelt, prangt zum Proseccöchen vor dem Plasmaschirm dieser Knüller auf Bild.de: "Arbeitnehmer kriegen bis zu 45 Euro mehr!" OMG. Im Jahr? Oder gar, WAHNSINN, im Monat? Wenn ich jetzt noch endlich den Pfaffen adieu sage, sind das ja fast 150 Euro. Dafür sollte ich eigentlich eine weitere Raumpflegerin vor den Tumoren bewahren. Bügeln wäre nämlich auch mal wieder dran...
a domani amici
lookin' good. feelin' gorgeous. talkin' bitchy!
Donnerstag, 4. Januar 2007
das meister-proper-geheimnis
Eingestellt von
STYLEB*TCH
um
08:15
Labels: media-ry, reality bites
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